50 Jahre europäische Ökumene in Bensheim
Als „ein halbes Jahrhundert erfolgreiches Projekt der Ökumene“ würdigte die Präsidentin des Evangelischen Bundes, Gury Schneider-Ludorff (Neuendettelsau), den Evangelischen Arbeitskreis für Konfessionskunde in Europa (
EAKE) bei dessen 50. Jahrestagung in Bensheim. Delegierte aus dreizehn Ländern beraten zur Zeit das Studienthema "Nachkonfessionelles Christentum in Europa". Der EAKE, so die Kirchenhistorikerin, wurde kurz vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil gegründet, um den Austausch über die vom Konzil erwarteten ökumenischen Entwicklungen zu pflegen. Gründungsmitglieder waren der Evangelische Bund Deutschland, der Schweizerische Protestantischer Volksbund und der Niederländische Protestantische Konvent. Mittlerweile sind Trägerorganisationen aus Deutschland, Österreich, Ungarn und Rumänien für den EAKE aktiv. Seit 1999 besteht zudem eine besondere Verbindung mit der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE). Für deren Studiensekretär, den Theologieprofessor Martin Friedrich (Wien), ist der EAKE bis heute „einer der Motoren der Leuenberger Konkordie“.
50 Jahrestagungen des EAKE
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