GV Leipzig | Exkursionen
1. Kirche in Leipzig
Eine Innenstadtführung bringt Sie an die wichtigsten Plätze von Leipzig und vermittelt Informationen zum kirchlichen Leben.
In der Nikolaikirche ist eine Gesprächsrunde zur Rolle der Kirchen in der DDR und bei der politischen Wende vor 20 Jahren geplant.
2. Völkerschlachtdenkmal
Das größte Denkmal Europas steht in Leipzig und erinnert an die Völkerschlacht bei Leipzig, in der 1813 Napoleons Truppen geschlagen wurden. Wir erhalten eine Führung durch dieses einzigartige Denkmal und diskutieren anschließend über die Herausforderungen des neuen Nationalismus und des Rechtsextremismus für die Kirchen.
3. Zwiebelturm und Messehalle
Diese Exkursion führt zunächst zur Russisch-Orthodoxen Gedächtniskirche in Leipzig. Neben der Besichtigung der Kirche ist ein Gespräch mit dem Erzpriester Tomjuk über die Situation der Russisch-Orthodoxen Kirche in Sachsen geplant. Im Anschluss daran werden die Veranstaltungsräume der Andreaskirche, einer landeskirchlichen charismatischen Richtungsgemeinde in einer ehemaligen Leipziger Messehalle besichtigt. Auch dort steht die Gemeindeleitung zum Gespräch über die missionarische Praxis dieser Gemeinde bereit.
4. Bildung und Geschichte
In Lützen unweit von Leipzig befindet sich das Gustav-Adolf-Denkmal und ganz in seiner Nachbarschaft der Geburtsort von Friedrich Nietzsche. Das ehemalige Kloster Schulpforta ist auch heute noch eine sehenswerte Anlage, die bis heute bemerkenswerten Bildungsbetrieb beinhaltet. Auch in Naumburg hat Nietzsche seine Spuren hinterlassen, im Zentrum des Besuches steht aber der Dom mit seiner berühmten Architektur und den bekannten Stifterfiguren.
Bei allen Gesprächsrunden innerhalb der Exkursionen stehen zum jeweiligen Thema kompetente ReferentInnen zur Verfügung.
Außerdem:
Besuch in der Zentrale des Gustav-Adolf-Werkes
Das
Gustav-Adolf-Werk unterstützt evangelische Minderheiten in Europa und ist mit dem Evangelischen Bund lange verbunden.
Am Freitag Abend besteht die Möglichkeit, die Zentrale des GAW zu besuchen und mit dem stellvertretenden Generalsekretär, Pfr. Hans Schmidt, sowie Stipendiaten aus verschiedenen europäischen Ländern über die Situation in ihrer Heimat ins Gespräch zu kommen.



