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Evangelischer Bund Bayern

Wenn wir uns in den Dialog einbringen, was wir vom Evangelium begriffen haben, wird Miteinander möglich. Wer seinen Glauben und auch seine Kirche schätzt, kann auf Menschen anderer Kirchen zugehen. Im Miteinander lernen wir Neues – über uns wie über andere. Wir wissen nicht alles besser. Wir lassen uns anregen von den vielfältigen Frömmigkeitsformen anderer Konfessionen und ihrer Art, das Evangelium zu verstehen und zu leben.

Wir werden uns hinterfragen lassen müssen – aber wir können die Fragen hören, Antworten suchen und, wenn nötig, unsere Antworten korrigieren. Was „evangelisch Sein“ heute bedeutet, fragt der Evangelische Bund in ökumenischer Weite. Fragt es sich und andere und gibt nicht nur die eigenen Antworten, sondern hört auch auf die anderer Kirchen.

Ich würde mich freuen, wenn Sie sich zum Gespräch anregen ließen – auch mit dem Evangelischen Bund.

Ihr Dekan Martin Ost
Vorsitzender EB Bayern


Zusatzinformationen / Zusatzfunktionen:

Im Januar 2010 findet die "Werkstatt am Präbichl" für den akademischen Nachwuchs statt.
Am 12. Juli 2010 vollendete der Leiter des Konfessionskundlichen Instituts des Evangelischen Bundes (KI), Pfarrer Dr. Walter Fleischmann-Bisten, sein 60. Lebensjahr. Seit 1984 amtiert der als Generalsekretär des Evangelischen Bundes in Deutschland, seit 1997 versieht er das Referat Freikirchen im KI.
Für evangelische Christen ist wichtig, dass mit Kurt Koch wieder ein Bischof in dieses vatikanische Leitungsamt gelangt, der über direkte Erfahrungen im Umgang mit evangelischen Kirchen verfügt.
Der Evangelische Kirchentag in Dresden 2011 - "Ein außerordentlicher ökumenischer Kirchentag" mit Perspektive auf ein gemeinsames Abendmahl für konfessionsverbindende Paare?
Die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen feiert Geburtstag. Von der EKD wurde sie "gleichsam adoptiert", schreibt ihr Leiter zum 50sten. Mit dem KI verbindet sie eine enge Partnerschaft.
Wenn ein Mensch in die katholische Kirche eintritt, dann wird er Teil der einen katholischen Weltkirche. Tritt hingegen ein Mensch in eine evangelische Kirche ein, dann tritt er in eine bestimmte Landeskirche ein, und zwar in die Kirche, auf deren Territorium er wohnt. Jede Landeskirche hat dabei ihr eigenes Profil.