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Die Präsidentin: Texte

Texte der Präsidentin des Evangelischen Bundes, Professorin Dr. Gury Schneider-Ludorff, können für die Berichterstattung im Umfeld des Evangelischen Bundes rechtefrei verwendet werden.

Voraussetzung für die Verwendung ist die Nennung der Urheberschaft und die korrekte und nicht sinnentstellende Zitation. Kürzungen und Umstellungen sind unter der unten angegebenen Adresse vorab autorisieren zu lassen.
Wir bitten um Zusendung eines Belegexemplares in Print oder als pdf / jpg an:

Evangelischer Bund | Konfessionskundliches Institut
z.Hd. Alexander Gemeinhardt | Öffentlichkeitsarbeit
alexander.gemeinhardt@ki-eb.de
Postfach 12 55 | 64602 Bensheim

Am Rande der Generalversammlung: Pressetermin mit der Präsidentin des Evangelischen Bundes, Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff. 

Ökumene des Respekts

In der Evangelischen Orientierung 2011-03 äußert sich Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff zum bevorstehenden Besuch des Papstes in Deutschland. Die Präsidentin  des Evangelischen Bundes konkretisiert ihre Vision einer "Ökumene des Respekts":

"Eine „Ökumene des Respekts“ ist sicherlich der Königsweg einer selbstbewussten und doch entspannten <dfn title="die weltweite Christenheit betreffenden">ökumenischen</dfn> Begegnung. Die große Euphorie der 1970er und 80er Jahre ist sicherlich dahin, aber uns ist der Respekt voreinander geblieben und der Dank für viel gemeinsam Erreichtes in der <dfn title="weltweite Christenheit">Ökumene</dfn>. Angesichts der Herausforderungen der christlichen Kirchen in der Moderne sind wir auf ein glaubwürdiges, gemeinsames Zeugnis angewiesen. Das beginnt im Respekt des Anderen, der ja wie wir Teil der einen Kirche Jesu Christi ist."

Das Interview im Wortlaut als [pdf].

01.10.2009: Generalversammlung in Leipzig

Am 1. Oktober 2009 eröffnete Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff als Präsidentin die 101. Generalversammlung des Evangelischen Bundes in Leipzig:

"Heute sehen wir klarer als noch vor einigen Jahren, dass wir uns wieder auf den Weg nach „draußen“ begeben müssen. Es gilt, das eigene Profil, die Leuchtkraft des eigenen Glaubens, die Konturen der eigenen Arbeit öffentlich und sichtbar darzustellen. Nicht deshalb, weil wir dies aus strategischen Überlegungen des kirchlichen Marketings brauchen, sondern weil der Glaube, wenn er denn ein rechter Glaube ist, immer von sich erzählen, andere begeistern und gewinnen möchte für die eigene Überzeugung." 

Die gesamte Eröffnungsansprache als [pdf].

19.09.2009: Lust auf Gemeinde | Kirche im Aufbruch

Evangelischer Bund | Kirche im Aufbruch

"Im September 2009 treffen sich über eintausend leitende Mitglieder der Evangelischen Kirche in Deutschland in Kassel zum Kongress „Kirche im Aufbruch“. In Wiesbaden werden mehrere tausend aktive Gemeindeglieder, Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher ihre „Lust auf Gemeinde“ artikulieren. Da kann von Stillstand keine Rede sein, da kann selbst Austritts-Zahlen mit Aufbruchs-Zahlen entgegen getreten werden."

Der Evangelische Bund ist ein starkes Stück Evangelische Kirche.
Dafür engagiere ich mich – und dazu lade ich auch Sie herzlich ein!

Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff, 43, ist seit März 2009 Präsidentin des Evangelischen Bundes in Deutschland. Die Professorin für Kirchengeschichte an der Augustana-Hochschule Neuendettelsau ist in verschiedenen Projekten der EKHN tätig.

Der ganze Text als [pdf].

09.05.2009: Calvin - Person, Werk und Wirkung

Anläßlich der Landesversammlung des Evangelischen Bundes Württemberg in Bernhausen bei Stuttgart äußerte sich die Präsidentin des Evangelischen Bundes, professorin Dr. Gury Schneider-Ludorff, zum Calvin-Jubiläum. [Pressemitteilung]

08.03.2009: Predigt in Krems an der Donau

Präsidentin Gury Schneider-Ludorff, eine junge Professorin mit einem feschen Kurzhaarschnitt predigt in der von Otto Bartning erbauten Rundkirche in Krems an der Donau
Die Präsidentin predigt in der Heilandskirche in Krems an der Donau: Abschluss einer österreichisch-hessischen Studientagung 2009 

Zum Abschluss der Gemeinsamen Studientagung des Evangelischen Bundes in Hessen und Österreich [hier] predigte die Präsidentin in der von Otto Bartning erbauten Heilandskirche in Krems an der Donau. Die Tagung mit dem Titel "welt kultur erbe(n). Der Beitrag der Kirchen zum Erbe der Welt" schloss sie mit der Deutung: "Das Erbe Gottes für die Welt, das sind die Christinnen und Christen." Die Predigt als [pdf].

02.05.2009: Predigt zur Amtseinführung in Bensheim

Predigt zur Amtseinführung am 2. März 2009 in der Bensheimer Michaelskirche. Foto: EBHN|Genthe 

Im Gottesdienst anlässlich ihrer Amtseinführung beschrieb die neue Präsidentin ihre Grundidee einer Ökumene des Respekts:

"Ich stehe für eine Generation, die mit einer gewissen Ökumene-Euphorie der 80er Jahre sozialisiert worden ist. Der Impuls ist bis heute zu spüren, aber man ist gelassener geworden.

„Ökumene der Profile“ – ja. Das ist das richtige Programm! Aber vielleicht finden wir auch weniger aufgeregte Begriffe einer „Ökumene des Respekts und der Anerkennung“, um weiter zu sehen, was uns eint, was uns trennt."

Die Predigt als [pdf].

Eine vorausschauende Historikerin
Gury Schneider-Ludorff neue Präsidentin des Evangelischen Bundes

Der Zentralvorstand des Evangelischen Bundes hat am 9. Oktober in Stuttgart mit der Professorin Dr. Gury Schneider-Ludorff (42) die erste Frau in das leitende Amt des Evangelischen Bundes gewählt. Die Kirchenhistorikerin folgt Professor  Dr. Hans-Martin Barth (69), der sein Amt im März 2009 nach zwölf Jahren abgeben wird. Am 2. März 2009 wurde sie mit einem Gottesdienst in ihr Amt eingeführt.

„Der Evangelische Bund blickt auf über 120 ereignis- und erfolgreiche Jahre zurück“, so die designierte Präsidentin. „Mir ist es ein persönliches Anliegen, Fragen der Konfessionskunde und des ökumenischen Miteinanders mit der Verantwortung für die Entwicklung unserer evangelischen Kirche zu verbinden.“

Seit 2005 lehrt Schneider-Ludorff, die Pfarrerin der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern ist, Kirchen-, Dogmen- und Theologiegeschichte an der Augustana-Hochschule Neuendettelsau. Sie steht seit 2007 dem Wissenschaftlichen Beirat des Konfessionskundlichen Instituts vor und ist Mitglied des Kuratoriums des Instituts. Nach dem Studium der Theologie in Frankfurt am Main, Rom und Heidelberg war sie zuvor an der Friedrich-Schiller-Universität Jena tätig.

Neben zahlreichen Beauftragungen und Gremien im theologischen und historischen Bereich setzt die neue Präsidentin ihre Schwerpunkte in den Bereichen Reformationsgeschichte, kirchliche Zeitgeschichte und Geschichte des Stiftungswesens.

Der Vizepräsident des Evangelischen Bundes, der Wiesbadener Propst Dr. Sigurd Rink (46), freut sich auf die Zusammenarbeit: „Gury Schneider-Ludorff ist in der Lehre am Puls der zukünftigen Themen der evangelischen Kirche. Durch die Mitarbeit im Centro Melantone in Rom ist sie darüber hinaus bestens vertraut mit den Entwicklungen in der römisch-katholischen Kirche.“

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bischof Professor Dr. Wolfgang Huber, gratulierte der designierten Präsidentin in einem Glückwunschschreiben: „Sie übernehmen das Präsidentenamt in einer Zeit, in der die neue Aufmerksamkeit für die Religion über den Status der reinen Feuilleton-Rückkehr hinausgewachsen ist. Über Gott und Glaube, über Religion und Spiritualität, über Halt und Werte lässt sich in unserem Land wieder erstaunlich offen sprechen. Bei aller Verschiedenheit verpflichtet dies die christlichen Kirchen dazu, gemeinsam Zeugnis abzulegen von Jesus Christus und gemeinsam Verantwortung in der Welt wahrzunehmen. Der Umgang mit den Differenzen zwischen den Konfessionen und mit den jeweiligen konfessionellen Profilen gewinnt dadurch auch einen neuen Charakter. Für die Arbeit des Evangelischen Bundes sind das spannende Perspektiven.“


Zusatzinformationen / Zusatzfunktionen:

Am 16. April vollendet Papst Benedikt XVI. sein 85. Lebensjahr. Damit ist er einer der ältesten Päpste überhaupt.
Nach den Berichten des Neuen Testaments kann es keine Ökumene ohne Abendmahl geben, weil Jesus Christus die ganze Christenheit an seinen Tisch ruft. - 12 konfessionskundliche Thesen
Die 56. Europäische Tagung für Konfessionskunde widmet sich dem Thema der Orthodoxie in der Moderne.
Reden Bibelwissenschaftler, Systematiker und Praktiker miteinander oder aneinander vorbei? Ein neues Buch der Reihe Benheimer Heft bündelt Fragen und Antworten.
Evangelischer Bund und Konfessionskundliches Institut haben die Umstellung auf klimaneutralen Druck abgeschlossen.
"Religion ist, wenn man trotzdem stirbt" - ein Zwischenruf von Paul Metzger zum Buch des Kabarettisten Jürgen Becker.