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2010 ÖKT München

Mehrere tausend Gäste des Zweiten Ökumenischen Kirchentags in München haben die Gelegenheit genutzt, sich am Stand des Evangelischen Bundes und des Konfessionskundlichen Instituts auf der Agora des Ökumenischen Kirchentags über die Bensheimer Arbeit zu informieren. Als Renner erwies sich dabei neben dem neu erschienenen „Was eint? Was trennt?“ (s.u.) eine Postkartenserie zu Motiven rund um den ÖKT – mehr als 13.000 Karten waren nach drei Tagen in Taschen und Rucksäcke der Kirchentagsgäste gewandert.

Am Samstag diskutierten nach einem Einführungsreferat des Leiters des Konfessionskundlichen Instituts, Walter Fleischmann-Bisten, auf dem Podium Einheit - na klar! Aber wie? unter anderem Karl Kardinal Lehmann, Bischöfin Rosemarie Wenner, Metropolit Agoustinos und Bischof Michael Bünker vor rund 1.500 Interessierten über ökumenische Einheitsvorstellungen der Kirchen. Das Referat steht unter www.ki-bensheim.de zum Download zur Verfügung.

Das Podium Konfessionelle Deutungen der Reformation als ökumenische Herausforderung wurde vom Konfessionskundlichen Institut Bensheim gemeinsam mit dem Johann-Adam-Möhler-Institut (Paderborn) veranstaltet und lockte fast eintausend Menschen in den vollbesetzten Saal 13 des ICM.

Die Themenreihe Brennpunkte Ökumene  behandelte täglich ein ökumenisches Kernthema: Am Donnerstag ging es um Gemeinschaft in der einen Taufe. Freitag wurde gefragt Getrennt am Tisch des einen Herrn? Samstag wurde diskutiert: Im Dienst des einen Herrn. In der vorbereitenden Projektkommission war das Konfessionskundliche Institut durch seinen Catholica-Referenten Martin Bräuer vertreten.

In der Projektkommission „Zentrum Ökumene“ war der Publizistische Referent Alexander Gemeinhardt an der Vorbereitung mehrerer Podien beteiligt, u.a. mit dem amtierenden Ratsvorsitzenden der EKD, Nikolaus Schneider, und Erzbischof Ludwig Schick sowie den Theologen Fulbert Steffensky und Otto Hermann Pesch. In den vom Konfessionskundlichen Institut vorbereiteten Workshops Was ich an Euch schätze - Konfessionen überkreuz stellten sich täglich drei christliche Konfessionen wertschätzend gegenseitig vor. Alle diese Workshops waren überfüllt.

 


Zusatzinformationen / Zusatzfunktionen:

... da ist auch dein Kirchentag.

Auf ein Wiedersehen - auf dem "Markt der Möglichkeiten" und in Veranstaltungen rund um Themen der Ökumene und Konfessionskunde auf dem 34. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hamburg vom 1. bis 5. Mai 2013.

„,Einheit in versöhnter Verschiedenheit‘ ist nicht Skandal der Trennung, sondern Reichtum der Vielfalt“, so der Präsident der GEKE, Thomas Wipf, in seiner Eröffnungsansprache der 49. Jahrestagung des Evangelischen Arbeitskreises für Konfessionskunde in Europa (EAKE) in Rüdlingen (Schweiz).
"Neue Aufbrüche" in der Ökumene wurden im Vorfeld des 98. Deutschen Katholikentags prämiert - in der Jury war auch das Konfessionskundliche Institut Bensheim vertreten. Das KI präsentiert sich auf dem 98. Deutschen Katholikentag in Mannheim im "Zentrum Ökumene".
Mit einem eigenen Informationsstand und an einigen Veranstaltungen ist das Konfessionskundliche Institut beim Zentrum Ökumene des Katholikentages 2012 in Mannheim beteiligt:
2013 wird das neue römisch-katholische Gesangbuch "Gotteslob" erwartet.
Reden Bibelwissenschaftler, Systematiker und Praktiker miteinander oder aneinander vorbei? Ein neues Buch der Reihe Benheimer Heft bündelt Fragen und Antworten.
500 Jahre evangelische Kirchenmusik - mit einer Studientagung in Bensheim vom 15. bis 18. März 2012 ging der Evangelische Bund in Hessen und Österreich diesem Thema nach. EInige Beiträge finden Sie in der "Evangelischen Orientierung" 1/2012.