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Wir über uns

Die Villa Brunnengräber trägt nach dem Wiedereinzug des Konfessionskundlichen Instituts im Herbst 2007 den Namen Wolfgang-Sucker-Haus 

Das Konfessionskundliche Institut wurde 1947 in der „Villa Brunnengräber“ in Bensheim gegründet. In der Folge des Zweiten Vatikanischen Konzils wuchs die Bedeutung der ökumenischen Arbeit - 1967 zog das Institut in ein größeres Dienstgebäude um.  Seit November 2007 arbeitet das Institut wieder am angestammten Ort. Nach seinem Gründer, dem zweiten hessen-nassauischen Kirchenpräsidenten, heißt die 1905 erbaute Villa seit 2005 „Wolfgang-Sucker-Haus“.

Die Bibliothek mit über 40.000 Bänden und die Dokumentation, die mehr als 200 Pressedienste kontinuierlich auswertet, bilden den Hintergrund für die Arbeit an den konfessionskundlichen Fragen der Gegenwart. Die Referate „Katholizismus“, „Ostkirchenkunde“ sowie „Freikirchen und Innerprotestantische Ökumene“ und vier Beratende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beobachten und kommentieren die aktuellen Entwicklungen in der Ökumene. Pfarrerinnen, Pfarrer und andere Mitarbeitende profitieren jedes Jahr von mehreren Zeitschriften und Buchreihen, Tagungen und Intensivseminaren.

Das Konfessionskundliche Institut wird vom Evangelischen Bund, der Evangelischen Kirche in Deutschland sowie Landeskirchen wie der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und der Evangelischen Kirche der Pfalz getragen. Vorsitzender des Kuratoriums ist Landesbischof Dr. Friedrich Weber (Wolfenbüttel). Ein Wissenschaftlicher Beirat aus acht Professorinnen und Professoren berät unter dem Vorsitz der Kirchenhistorikerin Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff (Neuendettelsau) das  Institut. Neben der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen in Berlin arbeiten die „Bensheimer“ mit ökumenischen Partnerinstituten in mehreren europäischen Ländern zusammen. Institutsleiter ist seit 2007 Pfarrer Dr. Walter Fleischmann-Bisten.


Zusatzinformationen / Zusatzfunktionen:

Zum Abschluss der 101. Generalversammlung sprachen Bischof Joachim Reinelt und die Präsidentin des Evangelischen Bundes, Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff.
Das erste Institut für "Theologische Zoologie" wurde in Münster ins Leben gerufen, gerade noch rechtzeitig zum Darwin-Jahr 2009...
Der bayerische Pfarrer Uland Spahlinger leitet mit der Evangelisch-Lutherischen Kirche der Ukraine ein "Kleinstbistum".
Mit Matthias Ring wird am 20. März 2010 der zehnte deutsche alt-katholische Bischof geweiht - in der Evangelischen Stadtkirche Karlsruhe.
"Primär ist für mich der Zusammenhang von Gebet, Frömmigkeit und Theologie. Die Arbeitsfelder der ökumenischen Bewegung von 'Faith and Order' oder 'Life and Work' müssen eigentlich von einer ebenso starken Bemühung um 'Prayer und Liturgy' begleitet werden, sonst bleibt alles nur ein Sandkastenspiel."
Das Centro Melantone lädt Theologiestudierende nach der Zwischenprüfung zu einem Sommerkurs nach Rom ein - unter der Leitung der Präsidentin des Evangelischen Bundes, Prof. Dr. Gury Schneider-Ludorff.