Geschichte des Konfessionskundlichen Instituts
Die Idee
Nach dem Zweiten Weltkrieg und dem sog. „Dritten Reich“ musste sich der Evangelische Bund, verstrickt in sein eigenes Versagen, neu orientieren – zumal die „Reichsgeschäftsstelle“ in Berlin ausgebombt war. Durch etliche Wirren gelang es dem schlesischen Pfarrer Wolfgang Sucker, 1947 in Bensheim ein Institut zu gründen, um – zunächst quasi als Zwei-Mann-Betrieb – die römisch-katholische Kirche und - seit 1981 - auch die Freikirchen und Ostkirchen zu beobachten – unpolemisch und wissenschaftlich. Nach Wolfgang Sucker (1905-1968), der später in der Nachfolge von Martin Niemöller zweiter Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau wurde, ist auch das Dienstgebäude des Instituts benannt.
Die Arbeitsweise
Das Konfessionskundliche Institut stellt seine Arbeit auf drei Wegen zur Verfügung: Durch Publikationen (dazu gehören natürlich auch Internet und Newsletter, mehrere Buchreihen und zeitschriften), durch Vorträge und Seminare in Bensheim oder In-House bei Kirchen, Einrichtungen und Bildungseinrichtungen sowie durch die Mitarbeit in Gremien und Verbänden.
Der Träger
Der Evangelische Bund e.V. Bensheim trägt das Konfessionskundliche Institut, außerdem die Evangelische Kirche in Deutschland und einzelne Landeskirchen, die sich besonders finanziell engagieren – zur Zeit sind das die Landeskirchen Hessen und Nassau, Baden und Pfalz. Die Träger nehmen ihre Verantwortung im Kuratorium wahr.
Die Institutsleiter
Institutsleiter des Konfessionskundlichen Instituts:
1947 bis 1963
D. Wolfgang Sucker
1963 bis 1981
Professor D. Joachim Lell
1982 bis 1999
Professor Dr. Reinhard Frieling
1999 bis 2000
Professor Dr. Jörg Haustein
2001 bis 2007
Professor Dr. Michael Plathow
2007 bis heute
Dr. Walter Fleischmann-Bisten M.A.
Geschäftsführer des Konfessionskundlichen Instituts:
1947 bis 1984 Gerhard Beetz
1984 bis 2006 Dr. Walter Fleischmann-Bisten M.A.
2007 bis heute Alexander F. Gemeinhardt M.A.


