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Brot und Salz zum Einzug in das Wolfgang-Sucker-Haus

Brot und Salz zum Einzug in das alte und nun wieder neue Dienstgebäude, das Wolfgang-Sucker-Haus: Institutsleiter Walter Fleischmann-Bisten, EKD-Ratsvorsitzender Wolfgang Huber, Bischof Friedrich Weber und Hans-Martin-Barth, der Präsident des Evangelischen Bundes.
Brot und Salz zum Einzug in das alte und nun wieder neue Dienstgebäude, das Wolfgang-Sucker-Haus: Institutsleiter Walter Fleischmann-Bisten, EKD-Ratsvorsitzender Wolfgang Huber, Bischof Friedrich Weber und Hans-Martin-Barth, der Präsident des Evangelischen Bundes.
 

EKD-Ratsvorsitzender: Kirchen müssen das gemeinsame Erbe bezeugen

epd-Meldung zur Schlüsselübergabe am 23. Januar 2008 im Konfessionskundlichen Institut Bensheim

Bensheim (epd). Bischof Wolfgang Huber hat die Kirchen dazu aufgerufen, ihr gemeinsames Erbe zu bezeugen. Dies sei die vorrangige Aufgabe auf der ökumenischen Agenda, sagte der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Dazu gehöre auch eine "Kultur des wechselseitigen Respekts".

Huber predigte bei einem Gottesdienst zur Eröffnung des neuen Dienstgebäudes des Konfessionskundlichen Instituts des Evangelischen Bundes. "Jede Kirche ist nur eine der Kirchen, in denen die eine Kirche Jesu Christi gegenwärtig ist. Eine Kirche, die sich durch einen Ausschließlichkeitsanspruch von den anderen separiert, könnte nicht mehr ökumenisch genannt werden", sagte der Berliner Bischof. Der Ratsvorsitzende betonte auch die gesellschaftliche und politische Verantwortung der Kirchen. Wenn sie mit einer Stimme sprächen, könnten sie dem Anliegen des christlichen Glaubens eher Gewicht verschaffen, als wenn sie getrennt agierten. Als Themen nannte er Migration, Klimawandel und den "neu aufkommenden, kämpferischen Atheismus".

Mit dem Gottesdienst und einem Empfang feierten rund 150 Gäste aus Kirche und Gesellschaft die Rückkehr des 1947 gegründeten Instituts an seinen Ursprungsort, die "Villa Brunnengräber". Nach einer 18-monatigen Sanierung bezogen die 13 Mitarbeiter bereits im vergangenen November wieder das historische Gebäude, das nach dem zweiten hessen-nassauischen Kirchenpräsidenten Wolfgang Sucker (1905-1968) benannt ist.

Der Umbau der Villa und die komplette Einrichtung des Instituts seien aus dem Verkauf des alten Dienstgebäudes und einer Liegenschaft des Evangelischen Bundes finanziert worden, erläuterte der Kuratoriumsvorsitzende, der Braunschweiger Landesbischof Friedrich Weber. Dabei habe die EKD den größten Teil getragen. Insgesamt seien 1,2 Millionen Euro für das Projekt veranschlagt worden. Huber nannte das Bensheimer Institut ein "deutschlandweites Kompetenzzentrum für Ökumene", das einen "fachkundigen und eigenständigen Beitrag" zu allen Fragen des Miteinanders der Konfessionen leiste. Es spiele für die EKD eine "Schlüsselrolle". Bischof Weber hob das Engagement von EKD und Evangelischem Bund zur Stärkung des Instituts hervor.

Institutsleiter Walter Fleischmann-Bisten warb für engere Kontakte mit den evangelischen Freikirchen. Im Dialog mit der katholischen Kirche mahnte der Theologe und Historiker zu mehr Geduld. "Auch sollten wir uns nicht von jedem römischen Lehrschreiben verunsichern lassen, zumal wenn es an katholische Adressen gerichtet ist."


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„,Einheit in versöhnter Verschiedenheit‘ ist nicht Skandal der Trennung, sondern Reichtum der Vielfalt“, so der Präsident der GEKE, Thomas Wipf, in seiner Eröffnungsansprache der 49. Jahrestagung des Evangelischen Arbeitskreises für Konfessionskunde in Europa (EAKE) in Rüdlingen (Schweiz).
"Neue Aufbrüche" in der Ökumene wurden im Vorfeld des 98. Deutschen Katholikentags prämiert - in der Jury war auch das Konfessionskundliche Institut Bensheim vertreten. Das KI präsentiert sich auf dem 98. Deutschen Katholikentag in Mannheim im "Zentrum Ökumene".
Mit einem eigenen Informationsstand und an einigen Veranstaltungen ist das Konfessionskundliche Institut beim Zentrum Ökumene des Katholikentages 2012 in Mannheim beteiligt:
2013 wird das neue römisch-katholische Gesangbuch "Gotteslob" erwartet.
Reden Bibelwissenschaftler, Systematiker und Praktiker miteinander oder aneinander vorbei? Ein neues Buch der Reihe Benheimer Heft bündelt Fragen und Antworten.
500 Jahre evangelische Kirchenmusik - mit einer Studientagung in Bensheim vom 15. bis 18. März 2012 ging der Evangelische Bund in Hessen und Österreich diesem Thema nach. EInige Beiträge finden Sie in der "Evangelischen Orientierung" 1/2012.