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20. Juli 2010
 

Der Konfessionskundler als Fremdenführer

Am 12. Juli 2010 vollendete der Leiter des Konfessionskundlichen Instituts des Evangelischen Bundes (KI), Pfarrer Dr. Walter Fleischmann-Bisten, sein 60. Lebensjahr. Seit 1984 amtiert der als Generalsekretär des Evangelischen Bundes in Deutschland, seit 1997 versieht er das Referat Freikirchen im KI.

"Walter Fleischmann-Bisten ist als Konfessionskundler ein Fremdenführer", so Gury Schneider-Ludorff in ihrer Ansprache. Die Präsidentin des Evangelischen Bundes hob die Redlichkeit des Historikers und Theologen hervor, der verständliche und plausible Sinnzusammenhänge zu ergründen und darzulegen verstehe: "Mit akribischer Sorgfalt hat er in seinem Standardwerk zur Geschichte des Evangelischen Bundes Aufklärung betrieben und damit die Basis für die Neuausrichtung dieses Werkes gelegt."

Für das Kuratorium des KI würdigte Cordelia Kopsch den Institutsleiter - seine umfangreiche Bibliographie nahm die Stellvertreterin des Kirchenpräsidenten der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau zum Anlass, einen literarischen Lebensweg nachzuzeichnen.

Die Dekanin des Dekanats Bergstraße, Ulrike Scherf, nahm in ihrer Andacht Bezug auf die Einladung zur Geburtstagsfeier. In großer Bescheidenheit habe der Jubilar zu seinem Fest einladen lassen: "Kein Bild oder gar Babybild steht im Mittelpunkt der Karte, sondern der Wochenspruch dieser Woche." Dies zeige, wie Fleischmann-Bisten im Fluss des kirchlichen Lebens sein Leben und seine Arbeit zum Wohle der Gesamtkirche einbringe.

Fast 50 Gäste nahmen an der Feierstunde im Wolfgang-Sucker-Haus Bensheim teil, darunter Vertreterinnen und Vertreter etlicher Landesverbände des Evangelischen Bundes. 

 

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